Preis­ver­lei­hung & Festivalabschluss

27.09.2026
20:00
Uhr
Schloßtheater

Zum Abschluss des Fes­ti­vals wird im Wett­be­werb Literatur­adaption der bes­te Film von der Jury gekürt. Sechs Fil­me gehen ins Ren­nen, der Preis ist dotiert mit 5.000 Euro und wird gespen­det von der Stif­tung Müns­ter der Spar­da-Bank West. Außer­dem wird im LIT.shorts Kurz­film­wett­be­werb der/die Gewinner:in des Publi­kums­prei­ses geehrt. 

Im Anschluss an die kur­ze Preis­ver­lei­hung wid­men wir den Abschluss­abend des Fes­ti­vals einem Poe­ten und Fil­me­ma­cher aus Luxem­burg – und den Songs, die auf sei­nen Gedich­ten basieren:

Terre Rouge – Topo­gra­phie du Poète

Ein Film von Fränz Hausemer

Gas­ton, ein altern­der Dich­ter und Fil­me­ma­cher, lebt zurück­ge­zo­gen in sei­nem Eltern­haus in einer frü­he­ren Berg­bau­ge­gend Luxem­burgs. Das kaum zwei Qua­drat­ki­lo­me­ter gro­ße Gebiet, in dem sich Indus­trie­rui­nen und wil­de Natur begeg­nen und des­sen Wan­del der Künst­ler zeit­le­bens poe­tisch doku­men­tiert, ist die Quel­le all sei­ner Inspi­ra­ti­on. Trotz sei­ner topo­gra­fi­schen Arbeit begin­nen Gas­tons Ori­en­tie­rungs­punk­te lang­sam zu ver­blas­sen. Was bleibt am Ende von sei­ner Welt?

In die­sem Film woll­te ich nicht ein­fach nur ein Por­trät des Künst­lers zeich­nen, son­dern mich von sei­nem Werk inspi­rie­ren las­sen, um es fort­zu­set­zen, es zum Leben zu erwe­cken, indem ich mich von sei­ner Sen­si­bi­li­tät durch­drin­gen ließ. Da ich wuss­te, dass ich stän­dig zwi­schen Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart, Fik­ti­on und Rea­li­tät hin- und her­pen­deln wür­de, habe ich mir einen ganz bestimm­ten Ort als Anker­punkt gesetzt: die zwei Qua­drat­ki­lo­me­ter, die das Haus des Dich­ters umge­ben und die den Schau­platz sei­nes gesam­ten Lebens dar­stel­len.“ (Fränz Hausemer)Die Film­vor­füh­rung wird gerahmt durch eine Live-Per­for­mance der Songs von Fränz Hausemer.

LUX 2025 – Regie, Dreh­buch, Schnitt & Musik: Fränz Hau­se­mer – Kame­ra: Nikos Welter – mit Gas­ton Rol­lin­ger u.a. – Luxem­bur­gi­sche Ori­gi­nal­ver­si­on mit deut­schen Unter­ti­teln – FSK o. Ang. – 71 min

Coverbild ©
Jucam