Film­le­sun­gen und Performances

Auf die Plätze

20.09.2026
15:00
Uhr
Schloßtheater

Lesung und Gespräch mit Lüt­fi­ye Güzel, Dani­el Huhn und Anne­ke Lubkowitz

Was geschieht, wenn man einen Ort nicht durch­quert, son­dern dort ver­weilt? Was wird sicht­bar, wenn man dem schein­bar Unbe­deu­ten­den Auf­merk­sam­keit schenkt? Sechs Künstler:innen kom­men in dem Pro­jekt Auf die Plät­ze zusam­men. Sie beob­ach­ten, schrei­ben, fil­men – und schaf­fen so lite­ra­ri­sche und fil­mi­sche Zeit­do­ku­ment west­fä­li­scher Alltagswelten.

Inspi­riert von Geor­ges Perecs Beob­ach­tung der Pari­ser Place Saint-Sulpi­ce erkun­den drei Autor:innen und drei Film­schaf­fen­de öffent­li­che Plät­ze in West­fa­len: den Born­eplatz in Rhei­ne, den Markt­platz in Oel­de und den Hamann­platz in Münster-Coerde.


Im ers­ten Pro­jekt­jahr (2026) machen sich die drei Autor:innen Lüt­fi­ye Güzel, Dani­el Huhn und Anne­ke Lub­ko­witz auf den Weg, um jeweils einen öffent­li­chen Platz zu erkun­den: den Born­eplatz in Rhei­ne, den Markt­platz in Oel­de sowie der Hamann­platz in Müns­ter-Coer­de. Die Autor:innen ver­brin­gen zeit­gleich einen Tag an „ihrem Ort“ und ver­ar­bei­ten ihre Ein­drü­cke in einem Text.

Genau ein Jahr spä­ter (2027) neh­men die drei Film­schaf­fen­den Lenia Fried­rich, Mus­ta­fa Khal­af und Sil­ke Schön­feld die­se Orte wie­der in den Blick. Sie set­zen sich nun visu­ell mit den Orten und zudem mit den lite­ra­ri­schen Tex­ten aus­ein­an­der, die zuvor ent­stan­den sind. Dar­aus ent­wi­ckeln sie doku­men­ta­ri­sche Miniaturen.

Coverbild ©
Dani­el Huhn