Münster, den

Die Gäs­te des LITFILMS 2024

Zur drit­ten Aus­ga­be des LITFILMS Fes­ti­vals erwar­ten wir vom 20. bis 29. Sep­tem­ber zahl­rei­che pro­mi­nen­te Gäs­te, Autor:innen wie Filmemacher:innen, die ihre Per­spek­ti­ven auf die viel­fäl­ti­gen Bezie­hun­gen zwi­schen Lite­ra­tur und Film aus­lo­ten und mit dem Publi­kum diskutieren.

Wir freu­en uns auf die nie­der­län­di­sche Dra­ma­ti­ke­rin Lot Vekem­ans, die zur Fes­ti­val­er­öff­nung am 20. Sep­tem­ber die Film­ad­ap­ti­on Poi­son – Eine Lie­bes­ge­schich­te (Regie: Dési­rée Nos­busch) ihres Thea­ter­stücks im Schloß­thea­ter Müns­ter vor­stel­len wird. 

Am 21. Sep­tem­ber sind die Autorin Caro­li­ne Rosa­les und die Schau­spie­le­rin Lau­ra Ton­ke für eine Lesung und ein Scree­ning ihrer Serie Sexu­ell ver­füg­bar zu Gast, außer­dem der Fil­me­ma­cher Chris­tia­an Hümbs-Stein­beck zur Urauf­füh­rung sei­nes Doku­men­tar­films Die Bücher­hü­ter. Auch im Kurz­film­pro­gramm LIT.shorts wer­den zahl­rei­che Filmemacher:innen ihre Wer­ke per­sön­lich präsentieren.

Am 22. Sep­tem­ber wird Micha­el Kumpf­mül­ler im Anschluss an Die Herr­lich­keit des Lebens aus sei­ner Buch­vor­la­ge über das letz­te Lebens­jahr Franz Kaf­kas lesen, außer­dem wird er mit Vera Weber und Ben­ja­min Kahl­mey­er über Kaf­ka und das Kino sprechen.

Am 23. Sep­tem­ber erwar­ten wir den fran­zö­si­schen Regis­seur David Teboul, der sei­nen Doku­men­tar­film über Fran­çois Truf­f­auts unver­öf­fent­lich­te Auto­bio­gra­phie vor­stel­len wird – My Life, a Screen­play.

Am 24. Sep­tem­ber liest die Schau­spie­le­rin und Autorin Anna Brüg­ge­mann aus ihrem lite­ra­ri­schen Debüt Tren­nungs­ro­man und gibt ers­te Ein­bli­cke in ihren zwei­ten Roman Wenn nachts die Kampf­hun­de spa­zie­ren gehen, der Ende Okto­ber erscheint.

Am 25. Sep­tem­ber wird die Doku­men­tar­fil­me­ma­che­rin Ire­ne Lan­ge­mann aus ihrem ers­ten Roman Das Gedächt­nis der Töch­ter lesen, einer mit­rei­ßen­den Chro­nik einer deut­schen Fami­lie, die ver­sucht, im kri­sen­ge­beu­tel­ten Russ­land Wur­zeln zu schlagen.

Am 26. Sep­tem­ber wid­men wir einen Abend Gedich­ten aus der Lyri­kan­tho­lo­gie, gele­sen von Din­çer Güçye­ter, und Poe­sie­fil­men von den Poet­ry­film­ta­gen Weimar.

Am 27. Sep­tem­ber geht Hanns Zisch­ler mit Kaf­ka ins Kino, außer­dem stellt die Regis­seu­rin Isa­bel­la Eklöf ihren dänisch-grön­län­di­schen Wett­be­werbs­film Kalak vor.Am 28. und 29. Sep­tem­ber wird Dominik Graf für drei Film­ge­sprä­che und eine Mas­ter­class im Schloß­thea­ter zu Gast sein – gemein­sam mit Ana­tol RegnierCon­stan­tin Lieb und Felix von Boehm und den Fil­men Jeder schreibt für sich alleinDie gelieb­ten Schwes­tern und Fabi­an oder Der Gang vor die Hun­de. Eben­falls am 28. Sep­tem­ber stellt René Agu­i­gah sein Buch James Bald­win: Der Zeu­ge zum 100. Geburts­tag des Schrift­stel­lers vor.


Das Literatur Film Festival Münster widmet sich seit seiner Gründung dem Spannungsfeld von Film und Literatur. Es bietet Raum für Experimente, klassische Adaptionen und den direkten Austausch zwischen den Kunstformen.

Es wird veranstaltet von der Filmwerkstatt Münster e.V. und gefördert von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Münster, der Stiftung Münster der Sparda-Bank West und der Berkenkamp-Stiftung.