Harz | Harpiks

Ein Film von Daniel Borgman nach dem Thriller von Ane Riel.
DK 2019, 92 min, dän. OmeU

Für die Romanvorlage hat die Autorin Ane Riel gleich alle vier wichtigen skandinavischen Krimipreise erhalten: den dänischen, norwegischen, schwedischen sowie den Preis für den besten Kriminalroman Skandinaviens insgesamt. In einer Nebenrolle ist Sofie Gråbøl alias Kommissarin Lund zu sehen (und kaum zu erkennen) – und doch ist „Harz“ keineswegs nur ein weiterer nordischer Krimi bekannter Bauart.

Im Mittelpunkt steht eine kleine Familie, die in selbstgewählter Isolation auf einer dänischen Insel lebt. Die einzige Person, die manchmal vorbeikommt, ist der Postbote, aber er wird verjagt, sobald er auftaucht. Schnell wird klar, dass die verzweifelte Ent-schlossenheit der Eltern, sich von anderen abzusondern, ebenso viel mit Paranoia und psychischen Erkrankungen zu tun hat wie ihr Wunsch, der Natur nahe zu bleiben. Die Eltern, Jens (Peter Plaugborg) und Maria (Sofie Gråbøl), haben ihre Existenz viele Jahre lang kontrolliert, aber als ihre geliebte Tochter Liv (Vivelill Søgaard Holm) anfängt, sich für die Außenwelt zu interessieren, beginnt die Grundlage ihrer Existenz zu beben. Schönheit und harmonische Natur stehen Seite an Seite mit dem Brutalen und Albtraumhaften in Daniel Borgmans atmosphärisch unglaublich dichter Adaption.

Harz | Harpiks

MO 05.10.2020 | 21:00 Uhr | Schloßtheater: Internationaler Wettbewerb

Harz | Harpiks

MO 05.10.2020 | 21:00 Uhr | Schloßtheater: Internationaler Wettbewerb

Harz | Harpiks

MO 05.10.2020 | 21:00 Uhr | Schloßtheater: Internationaler Wettbewerb

Fotos © Adomeit Film
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