Gesprächs­runde: Die Filme in uns

Mit den Autor:innen María Cecilia Barbetta, Roman Graf, Sabrina Janesch und Christopher Kloeble.

Seit gut hundert Jahren begleiten Filme unseren Alltag. Wie kaum ein anderes Medium hat der Film dabei auch unsere Lese- und Schreibgewohnheiten stark beeinflusst. Bereits Döblins „Berlin Alexanderplatz“ wurde eine filmische Schreibweise nachgesagt, und in der Literatur des späteren 20. Jahrhunderts fand man eine neue Unmittelbarkeit und einen überbordenden Reichtum an Bildern und Montagen.

Wie steht es nun, im Jahr 2020, um die Beziehung zwischen Film und Literatur? Gibt es sie überhaupt, die filmische Schreibweise – camera eye, show don’t tell? Oder sind jene Techniken, die man gerne als filmisch bezeichnet, schon immer transmediales Handwerkszeug gewesen?

Vier Schriftsteller:innen, vier verschiedene Hintergründe und Schreibweisen: María Cecilia Barbetta, Roman Graf, Sabrina Janesch und Christopher Kloeble reflektieren intermediale Verwandtschaftslinien und denken gemeinsam nach über die Impulse des Films auf Inhalt, Form und Stil ihres Schreibens. 

Ein Abend über den Reichtum der Bilder und die visuell-visionäre Kraft der Literatur.

Die Filme in uns

01.10.2020 | 20:00 Uhr | LWL-Museum für Kunst und Kultur

Sabrina Janesch © by Frank Zauritz
María Cecilia Barbetta © by Markus Höhn
Christopher Kloeble © by Jens Oellermann
Roman Graf © by Stefan Kubli