Susan­ne Abel und die Gretchenfrage

● 14.9.2022, 20:00 Uhr
→ Stu­dio­büh­ne

Lesung und Gespräch

Ein­tritt: 15 Euro (erm. 12 Euro), Kul­tur­se­mes­ter­ti­cket AStA: 10 Euro

Susan­ne Abel ist eine der Shoo­ting Stars der deut­schen Lite­ra­tur­sze­ne. Mit ihrem gefei­er­ten Roman­de­büt Stay away from Gret­chen – Eine unmög­li­che Lie­be stürm­te sie 2021 die Spie­gel-Best­sel­ler­lis­te und auch ihr Nach­fol­ge­ro­man Was ich nie gesagt habe – Gret­chens Schick­sals­fa­mi­lie steht aktu­ell hoch in den Charts. Dabei kommt sie eigent­lich „vom Film“, hat Regie an der Deut­schen Film- und Fern­seh­aka­de­mie in Ber­lin stu­diert und rea­li­sier­te als Regis­seu­rin und Autorin zahl­rei­che Doku­men­ta­tio­nen fürs Fernsehen.

Beim LIT­FILMS erzählt sie von ihrem Wer­de­gang zwi­schen Film und Lite­ra­tur und liest aus ihrem neu­en Buch Was ich nie gesagt habe – Gret­chens Schick­sals­fa­mi­lie.

Der Kur­z­in­halt von Was ich nie gesagt habe – Gret­chens Schick­sals­fa­mi­lie:

Tom Mond­e­rath ist frisch ver­liebt. Mit Jen­ny erlebt er die glück­lichs­te Zeit sei­nes Lebens. Bis er durch Zufall auf sei­nen Halb­bru­der Henk stößt, der alles über ihren gemein­sa­men Vater wis­sen will. Doch Kon­rad starb vor vie­len Jah­ren und sei­ne demen­te Mut­ter Gre­ta kann Tom nicht befra­gen. Als sich wei­te­re Halb­ge­schwis­ter mel­den, wird es Tom zu viel. Jen­ny und Henk hin­ge­gen fol­gen den Spu­ren Kon­rads. Selbst fast noch ein Kind, kämpf­te Toms Vater im Krieg, geriet in ame­ri­ka­ni­sche Gefan­gen­schaft, bevor er in den spä­ten 40er-Jah­ren nach Hei­del­berg kommt. Dort ver­liebt er sich Hals über Kopf in die jun­ge Gre­ta, nicht ahnend, dass ein Geheim­nis aus der dun­kels­ten Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus ihre gemein­sa­me Fami­lie ein Leben lang beglei­ten wird…