Filmlesungen, Gesprächsrunden, Workshops, Performances

Poet­ry Film Slam

29.09.2020
20:00
Uhr
Black Box im cuba

Slam Poe­ten, Spo­ken-Word Künst­ler, Beat­bo­xer und Lese­büh­nen-Autoren haben sich auf Ein­la­dung von LITFILMS der Film­kul­tur ange­nom­men. Gera­de in der Slam- und Lese­büh­nen-Sze­ne sind die per­form­ten Büh­nen­tex­te oft von einer greif­ba­ren Aktua­li­tät, da ihre Ideen oft aus dem Füll­horn der Pop­kul­tur gespeist wer­den, so dass die Autoren­aus­wahl für die Slam Poet­ry Show leicht fiel.

Ob mit dem Metal-Autor Micha-El Goeh­re, der ger­ne in sei­nen Kurz­ge­schich­ten und Roma­nen eine Lan­ze für den Zom­bie­film bricht – eben ganz im Sin­ne sei­ner Black-Metal-Kul­tur – oder mit dem Lese­büh­nen­au­tor und Tat­Wort-Kopf Andre­as Weber, der in vie­len sei­ner Geschich­ten das Herz-Kino, die Wohl­fühl-Schmon­zet­te, iro­nisch im Blick hat – in der Slam Poet­ry ist Film ganz offen­sicht­lich für vie­le Künst­ler ein wich­ti­ges Leitmotiv.

So auch bei dem Kaba­ret­tis­ten Achim Leuf­ker, des­sen Tex­te mit hoher Gag-Dich­te sei­ne Nähe zur Come­dy im All­ge­mei­nen und einem Heinz Erhardt im Beson­de­ren nicht ver­ber­gen kön­nen, oder zu guter Letzt bei dem Pader­bor­ner Geschich­ten­er­zäh­ler August Klar, der sei­ne Tex­te mit Beat­Box-Ele­men­ten struk­tu­riert und man eher eine Poet­ry-Beat-Maschi­ne als einen Autor vor sich wähnt.

Slam Poet­ry ist Viel­falt und eben­so viel­fal­tig wird die­se Slam Poet­ry Show wer­den, das scheint so gewiss wie der nächs­te Block­bus­ter in ihrem Großraumkino.