LIT.dok

Mar­ga­ret Atwood: A Word After A Word After A Word Is Power

10.10.2020
18:00
Uhr
Schloßtheater

Mar­ga­ret Atwood ist nicht erst seit der preis­ge­krön­ten Seri­en­ver­fil­mung ihres Romans A Handmaid’s Tale (1985) ein Star der Lite­ra­tur­sze­ne. Sicher­lich hat die Serie aber dazu bei­getra­gen, sie noch ein­mal mehr in das Zen­trum der Auf­merk­sam­keit zu rücken. Doch was für ein Mensch steckt hin­ter der erfolg­rei­chen Autorin, die nie vor­hat­te, eine sol­che zu wer­den? Nan­cy Lang und Peter Ray­mont durf­ten Atwood und ihren Lebens­ge­fähr­ten, Grae­me Gib­son, zwei Jah­re lang auf ihren Rei­sen durch die Welt beglei­ten. Sie waren bei öffent­li­chen Auf­trit­ten eben­so dabei wie auf pri­va­ten Streif­zü­gen und in inti­men Momen­ten. Lie­be­voll ver­knüp­fen die Regis­seu­re das Doku­ment der Rei­se mit per­sön­li­chem Bild­ma­te­ri­al der Autorin, ihren Manu­skrip­ten und Male­rei­en, sie bin­den fil­mi­sches Archiv­ma­te­ri­al ein, las­sen Freun­de, Fami­lie und natür­lich auch sie selbst zu Wort kom­men. Ihr lite­ra­ri­sches Werk bleibt dabei in Form von ein­ge­le­se­nen Text­aus­zü­gen stets präsent. 

So ent­steht nicht nur das Por­trät einer Schrift­stel­le­rin, son­dern das einer Toch­ter, einer Mut­ter, einer Freun­din, einer Lie­ben­den. Es ent­steht das Por­trät einer selbst­be­wuss­ten Frau, einer Künst­le­rin und Akti­vis­tin, die mit ihrem Enga­ge­ment eben­so wie mit ihrem breit­ge­fä­cher­ten Wis­sen und ihrem Sinn für Humor beein­druckt, die als Mensch nah­bar wird.