Fal­con Lake

● 16.9.2022, 20:00 Uhr
→ Schloß­thea­ter

Ein Film von Char­lot­te Le Bon nach der Gra­phic Novel von Bas­tien Vives

Kanada/Frankreich 2022 – Regie: Char­lot­te Le Bon – Dreh­buch: Char­lot­te Le Bon, Fran­çois Cho­quet – Kame­ra: Kris­tof Brandl – Musik: Shi­da Shaha­bi – Mit Joseph Engel, Sara Mont­pe­tit, Monia Cho­kri, Arthur Igu­al, Kari­ne Gont­hi­er-Hynd­man, Tho­mas Laper­riè­re, Antho­ny Ther­ri­en u.a. – OmU – 100 min

Das Regie­de­büt der kana­di­schen Schau­spie­le­rin, Künst­le­rin und Mode­ra­to­rin Char­lot­te Le Bon trans­fe­riert die Gra­phic Novel Une Soeur von Bas­tien Vives in eine (alp)traumhaft schö­ne Geschich­te vom Erwachsenwerden. 

Bas­tien und Chloé ver­brin­gen ihre Som­mer­fe­ri­en mit ihren Fami­li­en in einer Hüt­te am See in Que­bec, die von einer Geis­ter­er­schei­nung heim­ge­sucht wird. Trotz des Alters­un­ter­schieds zwi­schen den bei­den Teen­agern ent­steht ein ein­zig­ar­ti­ges Band zwi­schen ihnen. Der Jun­ge ist bereit, sei­ne schlimms­ten Ängs­te zu über­win­den, um einen Platz in Chloés Herz zu erobern, doch die Feri­en wer­den zu einem uner­war­te­ten Wen­de­punkt in sei­nem Leben.

Char­lot­te Le Bon wuchs in Que­bec auf, bevor sie nach Paris zog. Sie arbei­te­te als Schau­spie­le­rin mit fran­zö­si­schen Regis­seu­ren wie Michel Gon­dry und Jalil Lespert zusam­men. In den USA dreh­te sie Fil­me mit Las­se Hall­ström, Robert Zeme­ckis und Sean Ellis. Char­lot­te ist eine Künst­le­rin, die ihre Vor­lie­be für das Fremd­ar­ti­ge in Gemäl­den, Zeich­nun­gen und Litho­gra­fien aus­lebt. Ihre Lei­den­schaft für Gen­re­fil­me brach­te sie dazu, den Kurz­film Judith Hotel zu schrei­ben und zu insze­nie­ren, der 2018 in Can­nes prä­sen­tiert wur­de. Fal­con Lake ist ihr ers­ter Spielfilm.