Internationaler Wettbewerb Literaturadaption

Reve­nir

28.09.2020
21:00
Uhr
Schloßtheater

Die fran­zö­si­schen Jung­stars Niels Schnei­der (Xavier Dolans Her­zens­bre­cher) und Adè­le Exar­cho­pou­los (Blau ist eine war­me Far­be) in einem ein­fühl­sa­men Fami­li­en­dra­ma, aus­ge­zeich­net mit dem Orri­zon­ti Award für das bes­te Dreh­buch beim Film­fes­ti­val in Venedig.

Tho­mas kehrt zurück in das abge­le­ge­ne Bau­ern­haus in der Nähe von Valence, in einer hüge­li­gen Regi­on der Drô­me im Süd­os­ten Frank­reichs. Es gehört sei­nen Eltern, von denen er sich vor lan­ger Zeit ent­frem­det hat, und er ist zurück­ge­kehrt aus dem kana­di­schen Exil, wie wir spä­ter erfah­ren, nach­dem er gehört hat, dass sei­ne Mut­ter im Kran­ken­haus liegt, todkrank.

Nach und nach erfährt Tho­mas von den jüngs­ten Ereig­nis­sen – den exis­tenz­be­dro­hen­den finan­zi­el­len Schwie­rig­kei­ten, in die der Hof gera­ten ist, die ver­zwei­fel­te Hin­wen­dung sei­nes Vaters und sei­nes Bru­ders zur rechts­extre­men Poli­tik und die wah­ren Umstän­de des Todes sei­nes Bru­ders Mathieu. Tho­mas besucht sei­ne Mut­ter an ihrem Kran­ken­bett, bekommt von sei­nem chro­nisch depres­si­ven Vater spür­ba­re Ableh­nung und lernt Mathieus Ex Mona ken­nen, die inzwi­schen mit ihrem klei­nen Sohn Alex auf dem Bau­ern­hof lebt. Tho­mas ver­bringt immer mehr Zeit damit, sich um Alex zu küm­mern und all­mäh­lich zum Ersatz­va­ter zu wer­den – wäh­rend sei­ne sen­si­ble Art schließ­lich auch Monas Inter­es­se weckt.