Ein Autor und ein Filmemacher diskutieren, wie man einen Film über Nabokov machen könnte.
Ein Mann fährt durch die Alpen, um eine lang verschollene Geliebte zu treffen.
Ein filmischer Essay, in dem Episoden aus Vladimir Nabokovs Leben und Büchern, philosophische Gespräche und imaginäre Rekonstruktionen eine Meditation über das Wesen von Zeit bilden.
„Der Ausgangspunkt zu diesem Film war wie bei meinen Filmen über Rolf Dieter Brinkmann und Friedrich Hölderlin ein konkreter Text Vladimir Nabokovs: Die ‘Textur der Zeit’ – und die Unterstützung und Zusammenarbeit mit Dmitri Nabokov, dem Sohn des Autors. Er konnte mir die ausgewählten Texte seines Vaters in einer Weise lesen, wie kein Schauspieler es gekonnt hätte, er hat mich in vielem beraten, und mit ihm konnte ich den eigentümlichen Ansatz dieses Filmes entwickeln. Das frei improvisierte Gespräch zwischen einem Autor und Regisseur, die sich überlegen, wie man überhaupt einen Film über Nabokov und sein Thema, seine Herangehensweise, seinen Stil machen könnte, ist der dokumentarische Ausgangspunkt des Filmes. An ihn lagern sich Assoziationen, Szenen, Texte und Situationen aus drei verschiedenen Nabokov-Büchern an.“ – Harald Bergmann
