Spotlight Harald Bergmann

Der Schmet­ter­lings­jä­ger: 37 Kar­tei­kar­ten zu Nabokov

27.09.2020
13:00
Uhr
Schloßtheater

Ein Autor und ein Fil­me­ma­cher dis­ku­tie­ren, wie man einen Film über Nabo­kov machen könnte. 

Ein Mann fährt durch die Alpen, um eine lang ver­schol­le­ne Gelieb­te zu treffen. 

Ein fil­mi­scher Essay, in dem Epi­so­den aus Vla­di­mir Nabo­kovs Leben und Büchern, phi­lo­so­phi­sche Gesprä­che und ima­gi­nä­re Rekon­struk­tio­nen eine Medi­ta­ti­on über das Wesen von Zeit bilden.

„Der Aus­gangs­punkt zu die­sem Film war wie bei mei­nen Fil­men über Rolf Die­ter Brink­mann und Fried­rich Höl­der­lin ein kon­kre­ter Text Vla­di­mir Nabo­kovs: Die Tex­tur der Zeit’ – und die Unter­stüt­zung und Zusam­men­ar­beit mit Dmi­t­ri Nabo­kov, dem Sohn des Autors. Er konn­te mir die aus­ge­wähl­ten Tex­te sei­nes Vaters in einer Wei­se lesen, wie kein Schau­spie­ler es gekonnt hät­te, er hat mich in vie­lem bera­ten, und mit ihm konn­te ich den eigen­tüm­li­chen Ansatz die­ses Fil­mes ent­wi­ckeln. Das frei impro­vi­sier­te Gespräch zwi­schen einem Autor und Regis­seur, die sich über­le­gen, wie man über­haupt einen Film über Nabo­kov und sein The­ma, sei­ne Her­an­ge­hens­wei­se, sei­nen Stil machen könn­te, ist der doku­men­ta­ri­sche Aus­gangs­punkt des Fil­mes. An ihn lagern sich Asso­zia­tio­nen, Sze­nen, Tex­te und Situa­tio­nen aus drei ver­schie­de­nen Nabo­kov-Büchern an.“ – Harald Bergmann